Solaranlage versus Photovoltaikanlage Kosten?
In diesem Artikel erfährst du alles über die Kosten einer Photovoltaikanlage und was du bei der Planung beachten solltest.
Hier geht es jedoch nicht um Solarthermie, auch wenn der Begriff "Solaranlage" beide Technologien umfassen kann. Während Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung genutzt werden, wandelt eine Solarthermieanlage Sonnenenergie in Wärme um. Wenn du mehr über die Unterschiede zwischen beiden Technologien erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel "Solarthermie oder Photovoltaik?"
Die zwei Arten von Kosten einer Solaranlage auf dem Dach
Bei der Installation einer Solaranlage auf deinem Dach gibt es zwei wesentliche Kostenkategorien:
- Anschaffungskosten: Dies umfasst die Kosten für die Solarmodule, Wechselrichter, Stromspeicher, Montagesysteme und die Installation.
- Betriebskosten: Dazu zählen Wartung, Versicherung und eventuelle Reparaturen während der Lebensdauer der Anlage.
Diese beiden Kostenfaktoren beeinflussen maßgeblich die Amortisationszeit und den langfristigen Gewinn deiner Photovoltaikanlage.
Kauf- versus Mietkosten
In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Kosten beim Kauf einer Solaranlage. Beim Kauf trägst du die einmaligen Anschaffungskosten und profitierst von niedrigeren Betriebskosten, wodurch sich die Anlage schneller amortisieren kann.
Wenn du jedoch eine Solaranlage mietest:
- Entfallen in der Regel die Anschaffungskosten, stattdessen zahlst du monatliche Mietgebühren.
Über einen Zeitraum von 25 Jahren (Lebensdauer einer Solaranlage) summieren sich die Mietgebühren, was dazu führt, dass die Gesamtkosten (Anschaffung + Betrieb) bei einer Mietlösung oft höher ausfallen.
Die Amortisationszeit verlängert sich, und der Gewinn durch die eigene Stromerzeugung ist geringer.
Mehr Details dazu findest du in unserem Artikel „Mieten oder Kaufen?“, wo wir die Vor- und Nachteile beider Modelle im Detail analysieren.
So setzen sich die Anschaffungskosten zusammen
Die Anschaffungskosten einer Solaranlage setzen sich aus mehreren wichtigen Einzelposten zusammen, die notwendig sind, um die Anlage zur Stromerzeugung zu nutzen:
Notwendige Kosten
Diese Posten sind essenziell, um eine Solaranlage in Betrieb zu nehmen und Strom zu erzeugen:
- Kosten für Solarmodule: Diese Module wandeln das Sonnenlicht in elektrische Energie um.
- Kosten für den Wechselrichter: Der Wechselrichter ist notwendig, um den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, den dein Haushalt nutzen kann.
- Kosten für den Zweirichtungszähler: Dieser Zähler misst sowohl den erzeugten als auch den verbrauchten Strom, um den Eigenverbrauch und die Einspeisung ins Netz zu erfassen. Wenn bereits ein Zweirichtungszähler vorhanden ist, entfällt diese Kostenposition.
- Kosten für die Installation: Dazu gehören die Montage der Solarmodule auf dem Dach sowie der Anschluss der Anlage an das Stromnetz.
- Kosten für das Gerüst: Um die Solarmodule sicher auf dem Dach zu installieren, wird in den meisten Fällen ein Gerüst benötigt.
Optionale Kosten
Neben den oben genannten essenziellen Posten gibt es optionale Komponenten, die nicht zwingend erforderlich sind, aber die Effizienz und den Nutzen deiner Solaranlage erhöhen können:
- Kosten für einen Stromspeicher: Ein Speicher ermöglicht es, überschüssigen Solarstrom für die Nacht oder bewölkte Tage zu speichern, wodurch du deinen Eigenverbrauch maximierst.
- Kosten für einen Energiemanager: Dieser optimiert die Verteilung der Energie in deinem Haushalt und erhöht den Eigenverbrauch.
- Kosten für eine Wallbox: Mit einer Wallbox kannst du dein E-Auto mit deinem selbst erzeugten Solarstrom aufladen.
Beispiel
Eine Solaranlage mit einer Leistung von 10 kWp, einem Stromspeicher von 10 kWh Kapazität und einer Wallbox kostet etwa 20.500 Euro inklusive der Installationskosten.
Übrigens: Deine voraussichtlichen Anschaffungskosten sowie den zu erwartenden Gewinn erfährst du im Erstgespräch
Beantworte uns ein paar Fragen zum Haus und Verbrauch und erhalte eine unverbindlichen Erstberatung.
So setzen sich die Betriebskosten zusammen
Die Betriebskosten einer Solaranlage umfassen:
- Kosten für Versicherung (umfasst in der Regel Materialschäden oder äußere Einflüsse wie Hagel)
- Kosten für Reparatur (um die Funktionalität deiner Solaranlage nach eventuellen Schäden wiederherzustellen)
Kosten von Solaranlagen bei Solar Volt im Überblick
Die Kosten für Solaranlagen variieren je nach Leistung und Ausstattung. Aktuell bewegen sich unsere Preise zwischen 8.318 Euro und 27.643 Euro für eine Photovoltaikanlage ohne Speicher, und zwischen 14.669 Euro und 31.542 Euro für eine Anlage mit einem 10 kWh Speicher.
Wenn du detaillierte Informationen zur Anschaffung einer günstigen PV-Anlage suchst, kannst du diese bei uns erhalten.
Ein Beispiel: Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 4 kWp, ideal für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von etwa 4.000 kWh, kostet 8.512 Euro ohne Speicher und 13.464 Euro mit 10 kWh Speicher, jeweils inklusive Installation.
Der Preis für eine 10 kWp PV-Anlage hängt vom Speicherbedarf ab. Ohne Speicher kostet sie etwa 13.712 Euro, während der Preis mit einem 10 kWh Speicher bei 18.664 Euro liegt. Das bedeutet, umgerechnet auf die Leistung, belaufen sich die Kosten auf etwa 1.340 Euro pro kWp ohne Speicher und 1.824 Euro pro kWp mit Speicher.